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Youtube und Google+: Google schafft Klarnamenzwang ab

Mittwoch, August 13th, 2014

So wie Facebook wollte auch Google die Mitglieder seines sozialen Netzwerks zwingen, ihre echten Namen zu benutzen. Nach einer Lockerung der Regelung vor zwei Jahren verzichtet Google jetzt ganz auf den Klarnamenzwang und entschuldigt sich.

In einem unerwarteten Schritt hat Google für Google+-Benutzerkonten den Klarnamenzwang sowie bisherige Verifizierungsmodalitäten für Pseudonyme abgeschafft. Ab sofort sind Nutzer bei der Wahl ihrer Namensangaben im Profil völlig frei, wie das Unternehmen auf Google+ verkündet.

Überraschend ist der Schritt, weil die Debatte über Sinn und Unsinn der Erforderlichkeit des Klarnamens bei Google+ schon drei Jahre zurückliegt. Damals waren Google selbst und leidenschaftliche Nutzer seiner kurz zuvor eingeführten, alle Google-Dienste vernetzenden „soziale Ebene“ voller Hoffnung.

Mittlerweile ist Google+ die Puste ausgegangen. Auch, weil aus Unternehmenssicht eine wichtige Aufgabe von Google+ abgeschlossen wurde, nämlich die Vereinheitlichung der Benutzerkonten zur besseren, effektiveren Werbevermarktung und Nutzerdatenanalyse. Dass der Konzern selbst keine großen Ambitionen mehr für Google+ hat, zeigt die Abwesenheit seiner Erwähnungen auf der jüngst abgehaltenen Google-Entwicklerkonferenz I/O. Der „Vater“ des Projekts, Vic Gundrota, verließ das Unternehmen jüngst.

Anfang 2012 hatte Google zwar schon Pseudonyme erlaubt und damit seine „Gebrauchsnamenpflicht“, wie das Unternehmen es selbst nannte, etwas aufgeweicht. Doch Kritikern ging der Schritt nicht weit genug, zumal er erheblichen Einschränkungen unterlag.

Die jetzige Entscheidung zur Abschaffung des Klarnamenzwangs begründet Google mit dem Streben nach einem alle Menschen inkludierenden Ort. Das Unternehmen entschuldigt sich auch gleich noch bei allen Personen, die sich bislang durch den Zwang zur Angabe ihres vollen Namens ausgegrenzt fühlten.

Ein Schritt, um Youtube-Nutzer zu besänftigen?

Der Schritt, ausgeführt zum Höhepunkt des medialen Sommerlochs, im Urlaubsmonat Juli kurz nach Abschluss der Fußballweltmeisterschaft, wirkt schon etwas kurios. Als Reaktion auf die einstigen Proteste gegen Googles sture Haltung kann der Entschluss aufgrund der seitdem vergangenen Zeit kaum gewertet werden. Und ganz ohne Begrenzungen kommen die Namensrichtlinien auch weiterhin nicht aus: Auf der Hilfeseite, die während einer Namensänderung verlinkt wird, informiert Google darüber, dass nach einer Modifizierung bis zu drei Monate lang keine weiteren Änderungen möglich sind.

Unterm Strich lässt sich die Neuigkeit, so nebensächlich sie für viele Anwender auch klingen mag, dennoch als Strategiewechsel bezeichnen. Google scheint nicht länger um jeden Preis die namentliche Identität der Nutzer in Erfahrung bringen zu wollen. Sei es, weil für die gezielte Anzeigenauslieferung ohnehin hinreichend Datenpunkte über jeden einzelnen Google-Nutzer vorhanden sind. Oder vielleicht, weil das Unternehmen doch noch einmal versuchen möchte, Google+ einen Push zu geben – und das dieses Mal über eine Differenzierung vom Hauptwettbewerber Facebook, nicht als „Me too“-Produkt.

Vielleicht geht es aber auch nur darum, Kritiker der unpopulären Implementierung von Google+ als Kommentarmodul bei Youtube zu besänftigen: Seit November ist ein Profil bei Google plus nötig, um Youtube-Videos zu kommentieren – was unter Youtube-Nutzern einigen Ärger erregt hat. Und anders als das aktuelle Google+ ist Youtube für Google wichtig.

Vermutlich ist die Maßnahme nur der erste von mehreren Teilschritten, mit denen Google+ in den nächsten Monaten umgebaut, in den Hintergrund gerückt oder für einen Relaunch fit gemacht wird. Denn in der aktuellen Form erfüllt das Produkt für Google keine bedeutende Rolle (mehr).

 

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Microsoft und Google streiten erneut über Youtube-App für Windows Phone

Donnerstag, September 12th, 2013

Der Streit zwischen Microsoft und Google über die offizielle Youtube-App für Windows Phone ist neu entbrannt. Die von Redmond Anfang der Woche freigegebene, eigentlich zusammen mit Google entwickelte Version wird wieder gesperrt. Das haben beide Firmen bestätigt.

Google begründet den Schritt erneut mit einer Verletzung seiner Nutzungsbedingungen. “Wir sehen uns in der Pflicht, Nutzern eine großartige und durchgehende Youtube-Erfahrung auf allen Geräten zu bieten”, erklärte ein Google-Sprecher. “Wir haben mit Microsoft zusammengearbeitet, um eine auf HTML5 basierende Youtube-App für Windows Phone zu entwickeln, die alle Funktionen enthält.” (mehr …)

Selbst der 1. Platz in den Suchergebnissen liefert nicht mehr genug Traffic

Sonntag, August 25th, 2013

Es schaut ja beinahe so aus, als ob Suchmaschinen sich mit den Innovationen eher selbst schadet, weil die Anwender eventuell langfristig eine zweite Internet-Suchmaschine verwenden wird. In jedem Fall sollte man die Tricks in dem Bericht wirklich beherzigen. Die Suchmaschinenoptimierung Berlin kann Ihnen hierbei kompetent weiter helfen. Ehe Sie lang forschen, da ist die Adresse(mehr …)

Microsoft passt Youtube-App für Windows Phone 8 an Google-Richtlinien an

Montag, Juni 3rd, 2013

Microsoft hat seine Youtube-App für Windows Phone 8 an einige, aber nicht alle, Nutzungsbestimmungen von Google angepasst. Die jüngste Version ermöglicht beispielsweise wie gefordert keine Video-Downloads mehr. Allerdings zeigt sie auch keine Display-Werbung an, womit sie weiterhin gegen Googles Vorgaben verstößt.

 

Nutzer der bisherigen Youtube-App für Windows Phone 8 verlieren die Video-Download-Funktion, sobald sie die Anwendung aktualsieren. Alle anderen bekommen direkt die Version ohne dieses Feature. (mehr …)