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Virtual WiFi, GodMode und Ressourcenmonitor – Versteckte Funktionen: Diese Windows-Tricks sollten Sie kennen!

Freitag, Januar 2nd, 2015

Windows 7 bietet deutlich mehr Funktionen, als es auf den ersten Blick zeigt. FOCUS Online hat sich in die entlegenen Winkel des Betriebssystems gewagt und einige gut versteckte Helfer ausgegraben.

Wer einen detaillierten Überblick über alle Prozesse des Computers bekommen möchte oder die Quelle störender Systemprobleme ausmachen will, greift gerne zu externen Programmen. Dabei bietet Windows standardmäßig eine Menge eigener Dienste, die viele nützliche Informationen liefern – jedoch gut in den Tiefen des Systems versteckt sind. FOCUS Online hat sich daher auf die Suche nach den unbekannten Funktionen von Windows 7 gemacht.

1. Schneller Start dank Ruhezustand

Bis ein Computer komplett hochgefahren ist, gehen in der Regel einige Minuten ins Land. Wer den Prozess beschleunigen möchte, kann zu einem einfachen Trick greifen und den Rechner nicht herunterfahren, sondern lediglich in den Ruhezustand versetzen.

Dank der Funktion wird die aktuelle Sitzung inklusive aller geöffneten Programme gespeichert. Der Computer verbraucht im Ruhezustand keinen Strom. Sobald der Nutzer den Rechner erneut hochfährt, lädt der Rechner die vollständige Sitzung erneut. Das Hochfahren des PCs geht aus dem Ruhezustand sehr viel schneller vonstatten als ein Neustart. Allerdings dauert das Herunterfahren auch entsprechend länger.

In Windows 7 finden Sie die Funktion im Startmenü. Der Ruhezustand wird Ihnen dort als Alternative zu dem Menüpunkt „Herunterfahren“ vorgeschlagen.

2. Virtual WiFi: Der PC als Hotspot

User, die keinen WLAN-Router haben, können ihren PC als WiFi-Hotspots einrichten, um mit anderen Endgeräten wie Smartphone und Notebook die Internetverbindung des Rechners zu nutzen. Dazu wird das Wireless Hosted Network verwendet, das von Haus aus in Windows 7 integriert ist. Voraussetzung ist allerdings ein WLAN-Stick oder eine WLAN-Karte.

Um Ihren PC in einen Hotspot zu verwandeln, müssen Sie zunächst in im Startmenü unter „Alle Programme“, „Zubehör“, „Eingabeaufforderung“ den Punkt „Als Administrator ausführen“ wählen.

Mit dem Befehl „netsh wlan set hostednetwork mode=allow” schalten Sie anschließend das Netzwerk ein. Um das Virtual WiFi zu nutzen, müssen Sie den Befehl nach jedem Neustart des Computers erneut eingeben.

Unter „Systemsteuerung“, „Netzwerk“  und „Internet“ finden Sie den Menüpunkt „Netzwerkverbindungen“. Dort sollte nun Ihr neues Drahtlosnetzwerk angezeigt werden.

Bevor Sie Ihre mobilen Geräte mit dem neuen WiFi verbinden, sollten Sie es erst mit einem Passwort schützen. Dazu müssen Sie über die „Eingabeaufforderung“ den Befehl „netsh wlan set hostednetwork [ssid=] [key=] [keyUsage=]persistent|temporary“ eingeben. Hinter den Absatz „ssid=“ setzen Sie den Namen Ihres neuen Netzwerks. Hinter „key=“ können Sie ein Passwort Ihrer Wahl festlegen.

Mit der Eingabe „netsh wlan start hostednetwork“ starten Sie das neue Netzwerk. Anschließend müssen Sie über die Systemsteuerung“ und „Netzwerk und Internet“ erneut die „Netzwerkverbindungen“ auswählen. Über einen Rechtsklick auf die Verbindung können Sie „Eigenschaften“ und „Freigabe“ anwählen. Dort müssen Sie den Punkt „Anderen Benutzern im Netzwerk gestatten, diese Verbindung des Computers als Internetverbindung zu verwenden“ mit einem Haken versehen. Anschließend können Sie die Geräte Ihrer Wahl mit dem neuen Hotspot verbinden.

3. Ressourcenmonitor

Den Taskmanager von Windows werden wohl die meisten Nutzer kennen. Er gibt auf übersichtliche Art einen ersten Eindruck über die Prozesse des Systems. Hier kann der Nutzer die Leistung des Computers überwachen oder Programme manuell beenden, wenn sie zum Beispiel abgestürzt sind. Was viele User von Windows 7 jedoch nicht wissen: Der Taskmanager hat einen großen Bruder, den Ressourcenmonitor.

Zu erreichen ist der Dienst über den Taskmanager (Strg + Alt + Entfernen): Klicken Sie dort auf den Reiter „Leistung“ und anschließend auf „Ressourcenmonitor“. Eine Alternative ist der Weg über das Suchfeld: Rufen Sie das Startmenü auf und geben Sie dort „resmon“ ein. Die nun erscheinende Funktion ist ein mächtiges Instrument: Lahmt etwa Ihre Internetverbindung, lohnt sich ein Blick auf den Reiter „Netzwerk“. Dort sind alle aktuell laufenden Prozesse aufgelistet. Informationen über gesendete und empfangene Bytes geben zum Beispiel Aufschluss darüber, wie viel Bandbreite gerade benötigt wird. So lassen sich mögliche Ressourcenfresser identifizieren und gegebenenfalls abschalten.

Möchten Sie auf Windows 7 umsteigen? Jetzt zugreifen! 

Ähnlich verhält es sich mit dem Reiter „CPU“. Hier können Sie anhand eines Graphen detailliert einsehen, welches Programm den Prozessor in welchem Maße auslastet. Generell ist der Ressourcenmonitor ein nützliches Analyse-Werkzeug, mit dem sich die Prozesse des eigenen Computers und deren Einfluss auf die Leistung genau studieren lassen.

Quelle:

www.focus.de/

Lassen Sie bei Ihrem PC eine jährliche Inspektion wie bei Auto durchführen

Montag, Dezember 1st, 2014

In manchen Bereichen kann man einen PC mit einem Auto vergleichen. Für alle Autobesitzer ist es eigentlich selbstverständlich, dass das Auto gelegentlich gepflegt oder repariert werden muss. Niemand hinterfragt auch die Notwendigkeit, dass bei einem Auto regelmäßige Inspektionen durchgeführt werden, die dann auch entsprechendes Geld kosten. Was viele Computernutzer nicht verstehen ist, dass auch ein Windows PC oder Laptop Pflege und Wartung benötigt. Ähnlich wie eine Kfz-Werkstätte gibt es einen PC-Notdienst oder Dienstleistern, die einen Computerservice bzw. PC-Hilfe anbieten. Windows hat die unangenehme Eigenschaft, sich, je mehr man den Computer nutzt, überflüssigen Müll voll zuladen, der den Rechner immer langsamer macht. Noch weit schlimmer ist allerdings, was man sich alles im Internet sozusagen holen kann und damit den Rechner teilweise sogar unbrauchbar macht. Viele Nutzer denken aber, ein Computer würde keinen Computerservice benötigen. Sie wundern sich, dass der Start des PCs und auch das Arbeiten mit Programmen immer langsamer wird oder fragen sich, was denn da genau so viel Speicherplatz belegt. Oder was das eigentlich für Programme sind, die bei jedem Start des PC’s mitstarten und in der Taskleiste zu sehen sind. Da man als normaler Nutzer hier oft überfordert ist, braucht man einfach einen PC Service oder Laptop Service bzw. Notebook Service. Ein EDV Service kann die Schwachstellen des Systems erkennen und beheben und überflüssige Daten sowie Software entfernen.

 

Für die Produktivität am PC, der ja mittlerweile wirklich in allen Branchen unersetzlich ist, sollte man einmal im Jahr eine Inspektion von einem PC Service oder Computerservice durchführen lassen. Ähnlich wie eine Inspektion beim Auto, deren Sinn ja auch von den meisten Autofahrern nicht bestritten wird. Als Faustformel kann man sagen, dass jeder Windows-PC, der täglich intensiv genutzt wird, nach 1-2 Jahren definitiv langsamer geworden ist als zu Beginn. In den meisten Fällen lässt sich so ein System von einem kundigen EDV Dienstleister, der als Anbieter eines Computerservice zu Ihnen nach Hause kommt, wieder beschleunigen. Denken Sie daran, wenn Sie sich wieder über die zähe Verarbeitung oder langsames Reagieren Ihres Rechners aufregen, in vielen Fällen kann mit einer Pflege des PC’s durch einen Computer Service oder PC Service die ursprüngliche Geschwindigkeit des PC’s wiederhergestellt werden.

Sony Vaio Notebooks, and the message

Samstag, April 19th, 2014

Once again a specialty of the Sony Vaio. I am very satisfied with my Vaio, it runs really good every day 8-10 hours and makes no funny business. But Vaios have as their peculiarities, as I recently had to re-establish a new customer’s laptop. The laptop had to be reinstalled with Windows 7 and that was only possible from an original Windows 7 DVD, because, for whatever reason, the recovery partition was deleted, with which one can re-enable Windows without the DVD in the initial state. The trouble began with looking at the drivers. (mehr …)

Installation von Windows 7 auf einen älteren Rechner mit unerwarteten Schwierigkeiten

Montag, April 14th, 2014

Windows 7, das meiner Meinung nach immer noch beste Betriebssystem von Microsoft, läuft auch erstaunlich gut auf Rechnern, die vor 2009 (Erscheinungsdatum von Win7) verkauft wurden. Ein Freund von mir bat mich, auf seinem Rechner von 2007 Windows 7 zu installieren. Mit 2 GB RAM und einer Pentium-CPU war er dafür geeignet, wenn auch die Ausstattung nicht üppig ist für heutige Maßstäbe. Also nahm ich mir den Rechner vor, sicherte zuerst alle Daten und legte dann vor dem Neustart die Installations-CD von Windows 7 ein. Anfangs lief alles ganz normal, der Setup-Bildschirm erschien und man konnte das Laufwerk auswählen, auf dem Windows 7 installiert werden sollte. Nach einem Klick auf ok erschien das gewohnte Bild mit den Punkten die abgearbeitet werden. Beim ersten Punkt „Windows kopiert Dateien“ war noch alles normal, Probleme gab es beim 2. Punkt „Dateien werden expandiert“ mit einer Prozentangabe und aufblinkenden Punkten daneben. Das Setup blieb schlicht bei 0% stehen, die Punkte bewegten sich zwar, auch die Maus funktionierte, aber bei der Prozentangabe gab es keinen Fortschritt. Nach mehreren erfolglosen Versuchen mit einer neu gebrannten DVD und dem Abklemmen einer der beiden Festplatten suchte ich im Internet nach einer Lösung. Dort hatten etliche User das gleiche Problem und es gab verschiedene Lösungsansätze. Einige User, deren Rechner ein Mainboard von Gigabyte hatte, berichteten, dass ein Bios-Update das Problem gelöst hätte. Der Rechner meines Freundes hatte auch ein Gigabyte Mainboard, allerdings scheute ich vor einem Bios-Update zurück. Ich las nämlich auch von gescheiterten Updates, der Rechner ließ sich danach gar nicht mehr starten. Einige Andere hatten das Problem auf eine andere Art gelöst. Sie schlossen ein anderes DVD-Laufwerk an und das wollte ich probieren, bevor ich ein Bios-Update durchführte. Ich nahm mein externes DVD-Laufwerk, das per USB angeschlossen wird, weil es am einfachsten anzuschließen war. Und siehe da, es funktionierte auf Anhieb, wenn auch langsam, weil die Übertragungsrate per USB langsamer ist als über die interne SATA-Schnittstelle. So kam ich um das Bios-Update herum und das Windows 7 läuft einwandfrei. (mehr …)