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Vodafone, O2, E-Plus, Telekom – Dieser Anbieter hat das beste Netz und den besten Empfang

Montag, Juli 13th, 2015

  • Die Netzabdeckung zwischen den Mobilfunkanbietern variiert oft gewaltig.
  • Insgesamt hat die Telekom die Nase vorn – andere Anbieter holen jedoch auf.
  • Die besten Smartphones finden Sie in unserer Bestenliste.

Egal ob Samsung, Apple oder Sony: Ohne das richtige Netz wird das neue Spitzen-Smartphone zum teuren Briefbeschwerer. Aber bietet die Telekom wirklich das beste Netz? Oder doch eher Vodafone? Und wie schneiden O2 und E-Plus ab? Verschiedene Fachredaktionen führen regelmäßig Tests in Deutschland durch, um das beste Netz zu ermitteln.

Connect: In Zügen schwächeln alle

Die Fachzeitschrift „Connect“ war auf 45.000 Kilometern in ganz Deutschland unterwegs und hat Telefonie und Datenempfang in Städten und unterwegs getestet. Die Telekom liegt in allen Disziplinen deutlich vor ihren Mitbewerbern und bietet gute Sprach- und Datenqualität – egal ob Großstadt, Kleinstadt oder auf der Autobahn. Abzüge gibt es für die Netznutzung in Zügen: Hier hat die Telekom deutlich Nachholbedarf. Trotzdem liegt der Anbieter noch vor Vodafone, O2 und E-Plus.

Die Connect-Redaktion erklärt: So haben wir getestet

Vodafone auf der Überholspur

Vodafone hat im Vergleich zum Vorjahrestest deutlich aufgeholt und kommt in den Städten an den großen Konkurrenten in Magenta heran. In Kleinstädten und im Zug macht Vodafone allerdings keine gute Figur, liefert aber auf den Straßen eine ordentliche Leistung ab. O2 bietet in Großstädten ein gutes Datennetz, kommt dafür aber in Kleinstädten nicht hinterher. Insgesamt schwächelt O2 bei der Telefonie: lange Rufaufbauzeiten sind die Folge. Das Netz von E-Plus bietet dagegen eine gute Sprachqualität, schwächelt allerdings bei der Datengeschwindigkeit in den Städten.

Chip: Test mit Facebook und WhatsApp

Die Experten der Computerzeitschrift „Chip“ haben auf 5600 Kilometern die Autobahnen und Landstraßen Deutschlands getestet und waren mit speziellen Messrucksäcken in den größten Städten jedes Bundeslandes. Auch hier holt die Telekom Spitzenwerte in allen Kategorien. Egal ob Telefonie, mobiles Internet oder LTE-Netz: Der ehemalige Staatskonzern hat die Nase vorn. Während die anderen Anbieter in Sachen Sprachqualität nahe an die Telekom herankommen, bietet die Telekom das beste Datennetz in den Städten. Das Unternehmen liefert hier hervorragende Werte im Auto, im öffentlichen Nahverkehr und zu Fuß.

 

O2 und E-Plus versagen im Datennetz

Vodafone erzielt laut „Chip“ ebenfalls gute Werte in den Städten und kommt bei der Sprachqualität nahe an die Telekom heran. Auf dem Land schwächelt Vodafone dagegen. Das mobile Internet ist insgesamt ordentlich, weißt aber Probleme in Norddeutschland auf. O2 und E-Plus bieten eine ähnlich gute Sprachqualität, verlieren aber viele Punkte im Datennetz. O2 konnte sein mobiles Internet auf dem Land ein wenig ausbauen, weist hier aber im Vergleich zur Telekom und Vodafone noch Defizite auf. E-Plus bietet ein gutes LTE-Netz, allerdings noch nicht in allen Städten.

„Chip“ hat außerdem beliebte Apps wie Facebook und WhatsApp mit den verschiedenen Mobilfunkanbietern getestet und Upload-Geschwindigkeiten gemessen. Auch hier liegt die Telekom deutlich vorne, gefolgt von Vodafone, O2 und E-Plus.

Originalbeitrag lesen:

www.focus.de/

Verbraucherzentrale: Wochenlange Ausfälle bei Umstellung der Telekom auf All-IP

Freitag, Juni 12th, 2015

Verbraucherzentrale

Kunden der Deutschen Telekom klagen über Ausfälle bei der Umstellung auf das sogenannte All-IP. Vom Netzbetreiber kämen keine Antworten oder Hilfe, melden Betroffene einer Verbraucherzentrale.

Bei der Umstellung auf IP-Technik der Deutschen Telekom gibt es offenbar Probleme. Wie die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern berichtet, funktioniert „die Umstellung oft nicht, der Anschluss fällt wochenlang aus, Informationen über die Technik sind unzureichend und Hausnotrufe“ werden funktionsunfähig. Häufig erhalten die Betroffenen keine Antwort oder Hilfe vom Netzbetreiber, so dass sie längere Zeit ihr Telefon nicht nutzen können.

Auch andere Netzbetreiber stellen auf All-IP um oder haben das bereits getan. Jürgen Fischer vom Vorstand der Verbraucherzentrale sagte Golem.de auf Anfrage: „Die Beschwerden kommen von Kunden der Telekom. Dort gibt es die Probleme offenbar am häufigsten.“ Europaweit seien bereits rund acht Millionen Anschlüsse auf IP-Technik umgestellt, davon in Deutschland fünf Millionen, erklärte die Telekom im März 2015.

Von dem Ultimatum der Telekom, die Sprachtelefonie auf VoIP umzustellen oder gekündigt zu werden, sind 300.000 Kunden betroffen. Golem.de berichtete am 23. September 2014, dass die Telekom begonnen hatte, die VoIP-Umstellung in den 54 Städten, in denen zuerst VDSL angeboten wurde, mit Kündigungsdrohungen durchzusetzen. Angeschrieben wurden nur Kunden, deren Vertrag in einigen Monaten auslief und die einen PSTN/ISDN-Anschluss hatten. Ziel war es, bis zum Ende des Jahres 2018 das gesamte Netz in Deutschland auf IP-Technologie umzustellen.

Die Umstellung wurde oft bei einer Tarifänderung vorgenommen. „Das ist nicht akzeptabel. Anbieter müssen Verbraucher ausreichend über die anstehenden Änderungen und Folgekosten informieren, eine Umstellung darf nicht so nebenbei stattfinden“, sagte Matthias Wins, Rechtsexperte der Verbraucherzentrale. Darüber hinaus erfolge die Umstellung nicht im Rahmen der noch verbleibenden Vertragslaufzeit des aktuellen Vertrages. Stattdessen müsse der Verbraucher neue Verträge mit einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten abschließen oder aber den Anbieter wechseln.

Rechtlich darf die Telekom Kunden nicht ohne neuen IP-Vertrag umschalten.

 

http://www.golem.de/

Die Telekom stellt auf VoIP um und die Kunden stehen da

Sonntag, Mai 3rd, 2015

Kaum von der Öffentlichkeit beachtet bzw. groß in den Medien gemeldet, geht momentan eine Kündigungswelle der Telekom um. Worum geht es? Die Telekom hat beschlossen, sowohl das analoge als auch das digitale (ISDN) Telefonnetz stillzulegen bzw. auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. In der Zukunft wird alles über die Internet-Verbindung laufen. Also der Internetverkehr und die Telefonie und Fax. Die Technologie nennt sich VoIP, Voice over IP, sprich, Gespräche und Faxe werden über das Internetprotokoll (IP) geführt. In diesem Zusammenhang wird allen Kunden der Telekom, die derzeit Internet über DSL und Telefon/Fax über ein analoge oder ISDN-Leitung nutzen, eine Kündigung von der Telekom zugeschickt.  Die Begründung der Telekom ist, dass Ersatzteile für die alte Netztechnik immer teurer werden bzw. bald nicht mehr erhältlich seien.
Ein wesentlich wichtigerer Grund dürfte sein, dass die Telekom sich durch die Umstellung auf VoIP erhebliche Kosten dadurch spart, weil die Administration sehr viel einfacher wird. Mittlerweile wurden schon Tausende von Kunden der Telekom angeschrieben und darüber informiert, dass ihr Vertrag zum Vertragsende gekündigt wird, wenn sich der Kunde nicht dazu entschließen will, auf VoIP umzusteigen. Und die ziehen das knallhart durch, was zwar rechtlich okay ist, für den einzelnen Kunden aber Aufwand und Ärger bedeutet. Worauf ist bei der Umstellung zu achten? Jeder, der zukünftig VoIP nutzt, benötigt einen entsprechenden VoIP-fähigen DSL-Router. Da dürfte schon ein großer Aufrüstbedarf bestehen, denn bisher hat man einen derartigen Router nicht gebraucht. Hinzu kommt aber noch, dass nicht jedes Telefon oder Telefonanlage und Fax für VoIP geeignet ist. Um das herauszufinden, muss man es ausprobieren. Die Telekom selbst bietet natürlich ihren Router Speedport an, der VoIP kann, allerdings muss man das Gerät entweder kaufen oder mieten und was für viele wahrscheinlich der Albtraum ist, komplett neu einrichten. Man muss aber nicht unbedingt den Telekom-Router nehmen, sondern kann sich auch z.B. eine Fritzbox kaufen, die gerade bei der Wlan-Funktion deutlich besser ist, als der Speedport. Aber auch eine Fritzbox will eingerichtet werden, woran so mancher schon gescheitert ist.

Und wenn eine neue Telefonanlage angeschafft werden muss, dann braucht man in den meisten Fällen ohnehin einen Fachmann. Schon bieten findige Dienstleister wie z.B. voip-umstellung.de an, die gesamte Umstellung von der Bestandsaufnahme der vorhandenen Ausstattung über die Absprache mit der Telekom bis zum Hardwareaustausch und Einrichtung. So mancher dürfte froh sein, wenn ihm dieser Aufwand abgenommen wird.

Kommentar: DSL-Sperre – Liebe Telekom, das sehe ich nicht ein!

Samstag, Mai 4th, 2013

Die Telekom will ihren Kunden das Internetnutzungsverhalten diktieren. Wie bitte? Ich darf nur noch 30 Minuten am Tag spielen und maximal 400 Fotos hochladen? Nicht mit mir!

Die Telekom drosselt ihre DSL-Anschlüsse – vermutlich 2016 soll es losgehen. Wenn ich die 75 GB erreicht habe, krieche ich den Rest des Monats dann im Schneckentempo durch das Internet. Fünfundsiebzig Gigabyte!! Was soll die Aufregung? Das reicht doch locker, argumentieren die Befürworter. In ihren Reihen befinden sich vielleicht keine Lovefilm-Abonnenten (Stichwort: HD-Streaming), keine Zocker (ein Steam-Spiel wiegt nicht selten 8 GB) und keine Rdio -Nutzer. Und erst recht scheinen unter den Befürwortern keine Familien mit jugendlichen Kindern zu sein, welche gerne mehrere der genannten Dienste gleichzeitig nutzen während sie skypen.
Doch, schreien die Befürworter! Die Telekom hat es sogar ausgerechnet: „Neben dem Surfen im Netz und dem Bearbeiten von Mails ist dieses Volumen beispielsweise ausreichend für zehn Filme in normaler Auflösung plus drei HD-Filme, plus 60 Stunden Internetradio, plus 400 Fotos und 16 Stunden Online-Gaming.“, steht in der Pressemitteilung zur DSL-Kastrierung.

Wie bitte? Ich bin Hobby-Fotograf und habe einen Flickr-Premium-Account. Den habe ich mir gekauft, um unbegrenzt Fotos hochladen zu dürfen. Mit der Telekom soll jetzt trotzdem bei 400 Schluss sein? Außerdem: Als leidenschaftlicher PC-Spieler kann ich über eine halbe Stunde Gaming am Tag nur lachen. Und dass ich trotz Streaming-Flatrate bei Lovefilm meine Heimkino-Abende auf drei pro Monat begrenzen soll, sehe ich nicht ein. (mehr …)