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Malware „WireLurker“ schlägt zu – Neuer Super-Virus gefährdet iPhones und iPads

Samstag, November 22nd, 2014

Apple-Nutzer sollten vorsichtig sein: Im Internet ist ein neuer Computer-Schädling aufgetaucht, der sich mit ausgeklügelter Technik immer weiter ausbreitet. „WireLurker“ springt über das USB-Kabel sogar vom Mac aufs iPhone und stiehlt dort Daten.

Das US-Unternehmen Palo Alto Networks, Experte für Netzwerksicherheit, warnt vor einer „neuen Ära der OS X- und iOS-Malware“. Die IT-Spezialisten haben nach eigenen Angaben sechs Monate lang eine Schadsoftware namens „WireLurker“ erforscht, der wohl im Verborgenen bereits Hundertausende Apple-Geräte befallen hat. Die Malware attackiere sowohl Macs als auch mobile Geräte wie iPads und iPhones auf teilweise innovativen Wegen.

Momentan lasse sich die Reichweite von „WireLurker“ noch regional einschränken: Betroffen sind demnach vor allem Kunden des chinesischen App-Stores „Maiyadi“. Dort seien fast 500 downloadbare Anwendungen von dem Schädling befallen und würden so auf die Geräte kommen. Die entsprechenden Anwendungen seien bereits rund 356.000 Mal auf OS X-Rechner heruntergeladen worden, eine entsprechende große Zahl von Nutzern sei also infiziert oder gefährdet.

Über das USB-Kabel aufs iPhone

Neu sei an der Malware vor allem, dass sie auch mobile Geräte ohne Jailbreak befallen kann. „WireLurker“ erkennt nämlich demnach, wenn der Computer über ein USB-Kabel mit einem iPhone oder iPad verbunden wird und installiert sich unbemerkt auf dem mobilen Gerät – daher stamme der Name „Kabel-Schleicher“. Darüber hinaus habe der Schädling diverse Möglichkeiten sich zu verstecken und sich selbst zu verschlüsseln, um Gegenmaßnahmen zu entgehen.

Die Funktion von „WireLurker“ ist auch für Palo Alto Networks noch unklar. Der Schädling könne eine Reihe von Daten stehlen und befinde sich in „aktiver Weiterentwicklung“: Er erhalte regelmäßige Updates von einem Server. Zur Abwehr empfiehlt das IT-Sicherheitsunternehmen eine Reihe von Maßnahmen, wie aktuelle Virenscanner, betont aber auch, man solle seine mobilen Geräte nicht mit unsicheren Rechnern verbinden, da sich „WireLurker“ so weiter verbreiten kann.

 

Website:

http://www.focus.de/digital/computer

Panda Security: 23 Prozent der deutschen PCs mit Malware infiziert

Freitag, April 18th, 2014
Deutschland ist unter den zehn Ländern mit dem geringsten Malware-Befall (Diagramm: PandaLabs).

Die Forscher von Panda Security haben in ihrem Malware-Report fürs erste Quartal 2013 konstatiert, dass sich auf 22,94 Prozent aller PCs in Deutschland Schadsoftware befindet. Damit ist Deutschland unter den zehn Nationen mit der geringsten Infektionsquote. Es führt Finnland mit 17 Prozent vor Schweden mit 20 Prozent und der Schweiz mit 20,99 Prozent. (mehr …)

Verbreitung von Android-Malware nimmt deutlich zu, aber …

Sonntag, September 22nd, 2013

Die Anzahl der Kaspersky insgesamt bekannten Malware-Samples ist deutlich in die Höhe geschnellt.
Bild: Kaspersky Lab
Die Antivirenfirma Kaspersky Lab will im zweiten Quartal dieses Jahres doppelt so viele neue Android-Schädlinge gesichtet haben, wie im gleichen Quartal des Vorjahres. Laut dem entsprechenden Gefahrenbericht ist die Anzahl der bekannten Malware-Samples für Android um in Q2 um rund 30.000 auf insgesamt über 100.000 angestiegen. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen in diesem Zeitraum lediglich knapp 15.000 neue Samples entdeckt. (mehr …)

Bösartige Plug-ins für Chrome und Firefox kapern Social-Network-Konten

Samstag, August 17th, 2013

Trend Micro hat auf neue Malware für Chrome und Firefox hingewiesen. “Troj_Febuser.AA” tarnt sich als Service Pack bekannter Software wie Googles Chrome, Mozillas Firefox oder F-Secures Sicherheitslösungen. Es will sich als Browser-Plug-in auf dem Rechner installieren.

Die bösartigen Browser-Plug-ins geben sich laut Trend Micro als Service-Pack der Browserhersteller oder eines Antivirenanbieters aus. (mehr …)

Google: Wo Malware zu Hause ist

Donnerstag, Juli 18th, 2013

 

Google erweitert seinen Transparenzbericht um Informationen aus seinem 2006 gestarteten Programm Safe Browsing. Erkennbar wird, wo in der Welt betrügerische oder bösartige Websites gehostet und wie schnell Websites nach einer Säuberung von Malware erneut befallen werden.

Mit seinem Programm Safe Browsing schützt Google Internetnutzer vor Malware und Phishing: Browser, nicht nur Google Chrome, nutzen die Daten, um vor dem Besuch als gefährlich markierter Seiten zu warnen, sollte ein Nutzer diese anklicken. Insgesamt greifen mehr als 1 Milliarde Nutzer auf die Daten zu. (mehr …)

Angriff auf US-Atomforscher: Microsoft warnt vor Zero-Day-Lücke in IE8

Montag, Mai 13th, 2013

Microsoft warnt vor einer neuen Zero-Day-Lücke in Internet Explorer 8. Betroffen sind Nutzer von Windows XP, Server 2003, Vista, Server 2008, 7 und Server 2008 R2. Einem am Freitag veröffentlichten Advisory zufolge könnte die Schwachstelle missbraucht werden, um Schadcode einzuschleusen und auszuführen. Ein Opfer muss dafür lediglich eine speziell präparierte Website besuchen. Die Anfälligkeit wird schon für Angriffe auf US-Forscher missbraucht, die unter anderem an der Entwicklung von Atomwaffen beteiligt sind. (mehr …)