Archive for the ‘ Internet Marketing ’ Category

XXX – Wie Apple, Google und Facebook die Pornobranche zerstören

Freitag, November 27th, 2015

Seit Jahren gehen immer mehr Nutzer über ihr Smartphone online. Darunter hat die Pornobranche allerdings doppelt gelitten: Einerseits wird es durch mobile Geräte noch leichter, Amateuraufnahmen herzustellen und zu verbreiten – was der Pornobranche schon im Desktop-Bereich zu schaffen machte; andererseits wird Pornografie von einem Großteil der IT-Konzerne schlicht ausgeschlossen. Ein schwerwiegendes Problem: Denn die Nutzungsgewohnheiten haben sich mittlerweile auf den Abruf von Apps verlagert. Viele Nutzer verbringen die meiste Zeit auf Facebook, dort sind erotische Darstellungen ebenfalls verboten.

Steve Jobs lästert über Android und Porno

Flashback ins Jahr 2009: Aus Protest gegen die Politik von Google und Apple, keine pornografischen Anwendungen in ihren App-Stores zu verkaufen, gründet sich das Start-up Mikandi. Android-Nutzer können die App installieren, wenn sie Mikandi über den Browser aufrufen. In einer Pressekonferenz lästert Steve Jobs darüber: Auf Apple-Geräten werde so etwas nie möglich sein. „Es gibt da einen Pornstore für Android, den sich jeder herunterladen kann – auch Kinder. Das ist kein Ort, an den wir wollen.“

Alle gegen Porno

Nach der Erwähnung durch Jobs stiegen die Download-Zahlen von Mikandi übrigens in die Höhe, mit mittlerweile 2,5 Millionen Nutzern ist allerdings nur eine kleine Community entstanden. Die Aussage des mittlerweile verstorbenen Apple-Gründers ist symptomatisch für den Umgang der großen IT-Konzerne mit Pornografie: Google drängt pornografische Suchergebnisse in hintere Teile der angezeigten Liste, Apple blockiert Anwendungen mit nackter Haut. Facebook löschte eine Weile sogar stillende Mütter; noch heute werden Nacktfotos in dem sozialen Netzwerk und dem dazugehörigen Instagram schnell gesperrt.

Kein Ankauf von Technologien

Dazu kommt, dass viele Start-ups und etablierte Technologiekonzerne keinen Handel mit Pornoseiten treiben. Newsletter-, Videobuffering- und Bezahlsysteme müssen da selbst entwickelt werden, obwohl die Gewinnspannen nach dem Siegeszug der kostenlosen Tubes (Youporn, Redtube) sowieso dezimiert sind. Immer mehr Insider warnen deshalb davor, dass die kommerzielle Pornobranche vor dem Aus steht.

Kein sorgenfreie Horizont

Im Bereich Virtual Reality, der als nächste große Nutzungsrevolution gilt, stehen die Vorzeichen nämlich ebenfalls schlecht: Zwar werden erste Virtual-Reality-Pornos bereits sehr positiv beurteilt, doch wollen die großen Konzerne nichts davon wissen. Geht man davon aus, dass Virtual Reality auch primär über Apps ablaufen wird, müssen sich Pornofirmen also weiterhin Sorgen machen. Denn: Oculus gehört zu Facebook, Hololens wird von Microsoft entwickelt – und Google hat erste für Glass entwickelte Porno-Apps sogar bereits entfernen lassen. Angesichts dessen ist es nicht verwunderlich, dass der „Playboy“ künftig auf Erotik verzichtet.

 

Quelle:

derstandard.at/2000024119087/Wie-Apple-Google-und-Facebook-die-Pornobranche-zerstoeren

Marketing für Handwerker – Eine Story für sich

Samstag, April 19th, 2014

Marketing für Handwerker ist nach heutigem Stand zwar größtenteils erforscht – bei Weitem auch kein Hexenwerk, wird aber von rund 50% aller Handwerksbetriebe in Deutschland nicht angewendet

Keine andere Branche ist so mäßig im strategischen Marketing aktiv, wie das Handwerk. Mit Ausnahme vom „Tante Emma“-Laden und dem kleinen Kiosk an der Straßenecke, haben doch die meisten Klein- und Einzelunternehmer einen Webauftritt – nicht zwingend einen guten, aber man hat ihn. (immerhin ein Anfang…) (mehr …)

Webtexte, die Leser erreichen

Dienstag, Juli 16th, 2013

Viele Webseiten-Texte sind zu ausschweifend und zu lang. Denn häufig werden Texte, die für die Image- oder Produktbroschüre erstellt wurden, einfach für das Internet zweitverwertet. Was dabei viele nicht wissen: die Anforderungen an Printtexte gegenüber jenen für den Onlinebereich unterscheiden sich gravierend. Warum das so ist? Leseverhalten ist medienabhängig. So ist Lesen am Bildschirm anders als das Lesen von Printprodukten. Am Rechner wird eher quer gelesen. Der Text wird gescannt auf der Suche nach relevanten Stichworten. Gedrucktes dagegen wird eher Wort für Wort und von oben nach unten durchgelesen. (mehr …)

Referenzen – authentisches und glaubhaftes Marketing

Freitag, Juni 21st, 2013

Referenzmarketing ist keine neue Erfindung, sondern seit jeher ein wirkungsvolles Instrument in der Kundenakquise von IT-Systemen. dieleutefürkommunikation, mit nahezu zwei Jahrzehnten Erfahrung im IT-Marketing und ERP-Marketing,  wissen genau, worauf es dabei ankommt: Referenzkunden authentisch und glaubhaft als „Warentester“ einzusetzen.

Belegbare und kritische Würdigung

Was aber bedeutet authentisch und glaubhaft? Kurz gesagt, hier geht es nicht um die posi­tive Darstellung eines wichtigen Abschlusses aus Sicht des Vertriebs des IT-Herstellers. Viel mehr steht die belegbare und kritische Würdigung des Einführungsprozesses durch den Kunden selbst im Fokus. Dadurch lässt sich nicht nur die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden gewinnen, sondern darüber hinaus zu­sätzliche Sicherheit vermitteln. (mehr …)

Online Reputation Management im Automobilsektor umsatzentscheidender Faktor

Samstag, Juni 8th, 2013

Automobilhändler, die ihre Kunden mit erstklassigem Service und guter Beratung überzeugen, steigern nicht nur ihre Online-Reputation, sondern mittelbar auch ihren Umsatz. Dies belegt eine neue umfangreiche Studie, für die in den USA Datenbanken des führenden Kfz-Branchenbewertungsportals DealerRater erfasst und evaluiert wurden. Rund 1 Million Kundenbewertungen auf dem US-Portal stellten hierbei eine belastbare Datengrundlage sicher, die repräsentative und branchenübergreifende Erkenntnisse gestattet. (mehr …)

Reklame und Technik: Wie Werbung so richtig Spaß machen kann

Donnerstag, Juni 6th, 2013

Moderne Technik bringt Spannung in die Werbung: Autos werden unsichtbar, Engel tanzen mit Passanten, der Flaschenöffner lädt Facebook-Freunde zum Feiern ein. Die Grenzen zur realen Welt verschwimmen. Von Thomas Jüngling Thomas JünglingBiografie und alle Artikel des Autors (mehr …)