Archive for the ‘ Networks ’ Category

LAN Netzwerk einrichten

Samstag, Februar 18th, 2017

Computer-Netzwerkleitungen verlegen und ein komplettes PC-Netzwerk aufbauen – das können Sie selbst! Was Sie beim Aufbau eines LAN-Netzwerkes beachten müssen, und wie Sie WLAN-Modem, Router und Co. richtig anschließen, zeigen wir hier Schritt für Schritt.

Auch wenn Sie sich noch nicht mit dem Thema Netzwerk beschäftigt haben: Bei der nächsten Renovierung sollten Sie die dafür benötigten LAN-Leitungen gleich mit verlegen. Denn schon wenn Sie einen zweiten Computer mit dem vorhandenen Drucker betreiben möchten: Mit einem kleinen LAN-Netzwerk geht dies am einfachsten. Gleichzeitig können Sie einen Internetzugang für beliebige Orte in der ganzen Wohnung, ja sogar in Haus und Garten, schaffen.

Von Anfang an sollten Sie dabei allerdings planvoll zu Werke gehen. Anders als in der Elektroinstallation ist bei Computernetzwerken nämlich eine Sternstruktur nötig (siehe PRAXISTIPP). Das bedeutet: Alle Netzwerkkabel werden idealerweise an einem Punkt in Wohnung oder Haus zusammengeführt, an dieser Stelle können dann die benötigten Verbindungen besonders einfach hergestellt werden. Ähnlich wie in der Elektroinstallation werden fest verlegte Leitungen mit massivem Aderkern aus Kupfer ausgeführt, für die flexible Verlegung zu den Endgeräten werden hingegen sogenannte Patchkabel mit Adern aus einem feindrähtigen Litzenbündel verwendet.

Patchfeld & Patchkabel

Um eine hohe Verbindungsgeschwindigkeit mit mehreren Endgeräten pro Verbindungsstelle zu ermöglichen, werden Netzwerkkabel immer im Pärchen fest verlegt, entsprechend weisen Netzwerksteckdosen immer auch zwei Einsteckplätze auf. Fest verlegte Netzwerkkabel enden an den einzelnen Anschlussstellen in Netzwerksteckdosen, im Zentrum der Sternzusammenführung werden Sie am besten in einem sogenannten Patchfeld zusammengeführt.

Die Vielzahl der Adern – pro Leitung müssen immerhin jeweils acht Adern angeschlossen werden – macht eine besondere Installationstechnik nötig. Dabei werden die einzelnen Adern nicht abisoliert und per Hand angeschlossen, sondern an speziellen Reihenverbindern in Schneidklemmen gedrückt, die für einen elektrischen Anschluss sorgen. Dafür ist ein eigenes Werkzeug nötig, das sogenannte Auflegewerkzeug (siehe Bauanleitung LAN-Patchfeld verdrahten). Über das Patchfeld erhält jede Netzwerkleitung eine Buchse, die nun per Patchkabel mit einer anderen Buchse oder zum Beispiel einem Netzwerkverteiler, dem sogenannten Switch, verbunden werden kann. Erst der Switch macht aus der Verkabelung ein Netzwerk, denn dieses Gerät sorgt dafür, dass jedes der angeschlossenen Geräte mit jedem anderen Daten austauschen kann.

DSL-Router & Modem anschließen

Zusätzliche hier angeschlossene Geräte schaffen weitere Verbindungen: So kann ein DSL-Router alle angeschlossenen Geräte mit einer gemeinsam nutzbaren Internetverbindung versorgen, ein WLAN-Access Point (= Funk Zugangspunkt) stellt Funk-Verbindungsmöglichkeiten ins Netz her – oft ermöglicht auch schon der angeschlossene Router diese Möglichkeit.
PRAXISTIPP:
Entfernte Bereiche von Wohnung oder Haus können außerdem über Power-LAN angeschlossen werden: Hierbei wird statt eines Netzwerkkabels das Stromnetz zur Datenübertragung genutzt (siehe PRAXISTIPP).

Alternativ können Sie Verbindungen auch über weitere Distanzen mit Patchkabeln herstellen, die an beiden Seiten mit Netzwerksteckern versehen sind. Sollen die Leitungen allerdings durch Wände hindurch verlegt werden, müssen entweder Durchbrüche geschaffen werden, die größer als der Stecker einer solchen Leitung sind – oder Sie müssen die Stecker später selbst montieren – man spricht hier von crimpen (= bördeln).

Wichtig ist die richtige Auswahl des zu verlegenden Leitungstyps: Während eine Installation mit Auflegewerkzeug nur mit massiven Adern funktioniert, müssen zu crimpende Leitungen mit flexiblen, feindrähtigen Litzen ausgestattet sein. Wird der jeweils andere Leitungstyp verwendet, könnten die Anschlussverbindungen elektrisch nicht sicher arbeiten.

Netzwerkverbindungen funktionieren bis zu einer Ausdehnung von insgesamt gut 100 Metern störungsfrei. Um eine hohe Signalqualität sicherzustellen, verwenden Sie am besten im ganzen Netz geschirmtes Kabel, also mindestens den Leitungstyp FTP Cat-5 (FTP = Foiled twisted pair = Zwillingsleitung in Folie, Geschwindigkeitskategorie 5).

Für die Platzierung des WLAN Routers gilt: Wer ein starkes Signal möchte, der sollte ihn von Stahlbeton- und Holzwänden fernhalten. Kommt man aber nicht drum rum, dann helfen WLAN-Verteiler weiter, welche die Reichweite eines Funknetzwerkes erhöhen. Die allgemeine Übertragungsleistung von einem WLAN Router lässt sich an den Buchstaben hinter der technischen Normbeschreibung ablesen. Der momentane Standard ist eine Übertragungsgeschwindigkeit von 450 Megabit pro Sekunde.

Wer einen DSL-Anschluss bestellt hat, wird mit Splitter und Router ausgestattet – so gelingt der Anschluss des PC-Netzwerkes mit Internetanschluss:

 

1 Splitter: Diese für DSL nötige Frequenzweiche trennt die Bandbreite in DSL- und Telefonbereich

2 Telefondose: Sie stellt weiterhin die Verbindung zur Außenwelt her

3 Router: Er koppelt das lokale Netzwerk mit dem Internet. Viele Router ermöglichen WLAN (Funkverbindung zu Computern)

4 Power-LAN: Ermöglicht es, Computer ohne Netzwerkkabel zu verbinden (über Stromkabel

5 Stromanschluss: wird vom Router benötigt

6 Telefon und LAN werden am Router per Leitung angeschlossen

 

Zur Internetseite:

http://www.selbst.de

Vodafone, O2, E-Plus, Telekom – Dieser Anbieter hat das beste Netz und den besten Empfang

Montag, Juli 13th, 2015

  • Die Netzabdeckung zwischen den Mobilfunkanbietern variiert oft gewaltig.
  • Insgesamt hat die Telekom die Nase vorn – andere Anbieter holen jedoch auf.
  • Die besten Smartphones finden Sie in unserer Bestenliste.

Egal ob Samsung, Apple oder Sony: Ohne das richtige Netz wird das neue Spitzen-Smartphone zum teuren Briefbeschwerer. Aber bietet die Telekom wirklich das beste Netz? Oder doch eher Vodafone? Und wie schneiden O2 und E-Plus ab? Verschiedene Fachredaktionen führen regelmäßig Tests in Deutschland durch, um das beste Netz zu ermitteln.

Connect: In Zügen schwächeln alle

Die Fachzeitschrift „Connect“ war auf 45.000 Kilometern in ganz Deutschland unterwegs und hat Telefonie und Datenempfang in Städten und unterwegs getestet. Die Telekom liegt in allen Disziplinen deutlich vor ihren Mitbewerbern und bietet gute Sprach- und Datenqualität – egal ob Großstadt, Kleinstadt oder auf der Autobahn. Abzüge gibt es für die Netznutzung in Zügen: Hier hat die Telekom deutlich Nachholbedarf. Trotzdem liegt der Anbieter noch vor Vodafone, O2 und E-Plus.

Die Connect-Redaktion erklärt: So haben wir getestet

Vodafone auf der Überholspur

Vodafone hat im Vergleich zum Vorjahrestest deutlich aufgeholt und kommt in den Städten an den großen Konkurrenten in Magenta heran. In Kleinstädten und im Zug macht Vodafone allerdings keine gute Figur, liefert aber auf den Straßen eine ordentliche Leistung ab. O2 bietet in Großstädten ein gutes Datennetz, kommt dafür aber in Kleinstädten nicht hinterher. Insgesamt schwächelt O2 bei der Telefonie: lange Rufaufbauzeiten sind die Folge. Das Netz von E-Plus bietet dagegen eine gute Sprachqualität, schwächelt allerdings bei der Datengeschwindigkeit in den Städten.

Chip: Test mit Facebook und WhatsApp

Die Experten der Computerzeitschrift „Chip“ haben auf 5600 Kilometern die Autobahnen und Landstraßen Deutschlands getestet und waren mit speziellen Messrucksäcken in den größten Städten jedes Bundeslandes. Auch hier holt die Telekom Spitzenwerte in allen Kategorien. Egal ob Telefonie, mobiles Internet oder LTE-Netz: Der ehemalige Staatskonzern hat die Nase vorn. Während die anderen Anbieter in Sachen Sprachqualität nahe an die Telekom herankommen, bietet die Telekom das beste Datennetz in den Städten. Das Unternehmen liefert hier hervorragende Werte im Auto, im öffentlichen Nahverkehr und zu Fuß.

 

O2 und E-Plus versagen im Datennetz

Vodafone erzielt laut „Chip“ ebenfalls gute Werte in den Städten und kommt bei der Sprachqualität nahe an die Telekom heran. Auf dem Land schwächelt Vodafone dagegen. Das mobile Internet ist insgesamt ordentlich, weißt aber Probleme in Norddeutschland auf. O2 und E-Plus bieten eine ähnlich gute Sprachqualität, verlieren aber viele Punkte im Datennetz. O2 konnte sein mobiles Internet auf dem Land ein wenig ausbauen, weist hier aber im Vergleich zur Telekom und Vodafone noch Defizite auf. E-Plus bietet ein gutes LTE-Netz, allerdings noch nicht in allen Städten.

„Chip“ hat außerdem beliebte Apps wie Facebook und WhatsApp mit den verschiedenen Mobilfunkanbietern getestet und Upload-Geschwindigkeiten gemessen. Auch hier liegt die Telekom deutlich vorne, gefolgt von Vodafone, O2 und E-Plus.

Originalbeitrag lesen:

www.focus.de/

Verbraucherzentrale: Wochenlange Ausfälle bei Umstellung der Telekom auf All-IP

Freitag, Juni 12th, 2015

Verbraucherzentrale

Kunden der Deutschen Telekom klagen über Ausfälle bei der Umstellung auf das sogenannte All-IP. Vom Netzbetreiber kämen keine Antworten oder Hilfe, melden Betroffene einer Verbraucherzentrale.

Bei der Umstellung auf IP-Technik der Deutschen Telekom gibt es offenbar Probleme. Wie die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern berichtet, funktioniert „die Umstellung oft nicht, der Anschluss fällt wochenlang aus, Informationen über die Technik sind unzureichend und Hausnotrufe“ werden funktionsunfähig. Häufig erhalten die Betroffenen keine Antwort oder Hilfe vom Netzbetreiber, so dass sie längere Zeit ihr Telefon nicht nutzen können.

Auch andere Netzbetreiber stellen auf All-IP um oder haben das bereits getan. Jürgen Fischer vom Vorstand der Verbraucherzentrale sagte Golem.de auf Anfrage: „Die Beschwerden kommen von Kunden der Telekom. Dort gibt es die Probleme offenbar am häufigsten.“ Europaweit seien bereits rund acht Millionen Anschlüsse auf IP-Technik umgestellt, davon in Deutschland fünf Millionen, erklärte die Telekom im März 2015.

Von dem Ultimatum der Telekom, die Sprachtelefonie auf VoIP umzustellen oder gekündigt zu werden, sind 300.000 Kunden betroffen. Golem.de berichtete am 23. September 2014, dass die Telekom begonnen hatte, die VoIP-Umstellung in den 54 Städten, in denen zuerst VDSL angeboten wurde, mit Kündigungsdrohungen durchzusetzen. Angeschrieben wurden nur Kunden, deren Vertrag in einigen Monaten auslief und die einen PSTN/ISDN-Anschluss hatten. Ziel war es, bis zum Ende des Jahres 2018 das gesamte Netz in Deutschland auf IP-Technologie umzustellen.

Die Umstellung wurde oft bei einer Tarifänderung vorgenommen. „Das ist nicht akzeptabel. Anbieter müssen Verbraucher ausreichend über die anstehenden Änderungen und Folgekosten informieren, eine Umstellung darf nicht so nebenbei stattfinden“, sagte Matthias Wins, Rechtsexperte der Verbraucherzentrale. Darüber hinaus erfolge die Umstellung nicht im Rahmen der noch verbleibenden Vertragslaufzeit des aktuellen Vertrages. Stattdessen müsse der Verbraucher neue Verträge mit einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten abschließen oder aber den Anbieter wechseln.

Rechtlich darf die Telekom Kunden nicht ohne neuen IP-Vertrag umschalten.

 

http://www.golem.de/

Virtual WiFi, GodMode und Ressourcenmonitor – Versteckte Funktionen: Diese Windows-Tricks sollten Sie kennen!

Freitag, Januar 2nd, 2015

Windows 7 bietet deutlich mehr Funktionen, als es auf den ersten Blick zeigt. FOCUS Online hat sich in die entlegenen Winkel des Betriebssystems gewagt und einige gut versteckte Helfer ausgegraben.

Wer einen detaillierten Überblick über alle Prozesse des Computers bekommen möchte oder die Quelle störender Systemprobleme ausmachen will, greift gerne zu externen Programmen. Dabei bietet Windows standardmäßig eine Menge eigener Dienste, die viele nützliche Informationen liefern – jedoch gut in den Tiefen des Systems versteckt sind. FOCUS Online hat sich daher auf die Suche nach den unbekannten Funktionen von Windows 7 gemacht.

1. Schneller Start dank Ruhezustand

Bis ein Computer komplett hochgefahren ist, gehen in der Regel einige Minuten ins Land. Wer den Prozess beschleunigen möchte, kann zu einem einfachen Trick greifen und den Rechner nicht herunterfahren, sondern lediglich in den Ruhezustand versetzen.

Dank der Funktion wird die aktuelle Sitzung inklusive aller geöffneten Programme gespeichert. Der Computer verbraucht im Ruhezustand keinen Strom. Sobald der Nutzer den Rechner erneut hochfährt, lädt der Rechner die vollständige Sitzung erneut. Das Hochfahren des PCs geht aus dem Ruhezustand sehr viel schneller vonstatten als ein Neustart. Allerdings dauert das Herunterfahren auch entsprechend länger.

In Windows 7 finden Sie die Funktion im Startmenü. Der Ruhezustand wird Ihnen dort als Alternative zu dem Menüpunkt „Herunterfahren“ vorgeschlagen.

2. Virtual WiFi: Der PC als Hotspot

User, die keinen WLAN-Router haben, können ihren PC als WiFi-Hotspots einrichten, um mit anderen Endgeräten wie Smartphone und Notebook die Internetverbindung des Rechners zu nutzen. Dazu wird das Wireless Hosted Network verwendet, das von Haus aus in Windows 7 integriert ist. Voraussetzung ist allerdings ein WLAN-Stick oder eine WLAN-Karte.

Um Ihren PC in einen Hotspot zu verwandeln, müssen Sie zunächst in im Startmenü unter „Alle Programme“, „Zubehör“, „Eingabeaufforderung“ den Punkt „Als Administrator ausführen“ wählen.

Mit dem Befehl „netsh wlan set hostednetwork mode=allow” schalten Sie anschließend das Netzwerk ein. Um das Virtual WiFi zu nutzen, müssen Sie den Befehl nach jedem Neustart des Computers erneut eingeben.

Unter „Systemsteuerung“, „Netzwerk“  und „Internet“ finden Sie den Menüpunkt „Netzwerkverbindungen“. Dort sollte nun Ihr neues Drahtlosnetzwerk angezeigt werden.

Bevor Sie Ihre mobilen Geräte mit dem neuen WiFi verbinden, sollten Sie es erst mit einem Passwort schützen. Dazu müssen Sie über die „Eingabeaufforderung“ den Befehl „netsh wlan set hostednetwork [ssid=] [key=] [keyUsage=]persistent|temporary“ eingeben. Hinter den Absatz „ssid=“ setzen Sie den Namen Ihres neuen Netzwerks. Hinter „key=“ können Sie ein Passwort Ihrer Wahl festlegen.

Mit der Eingabe „netsh wlan start hostednetwork“ starten Sie das neue Netzwerk. Anschließend müssen Sie über die Systemsteuerung“ und „Netzwerk und Internet“ erneut die „Netzwerkverbindungen“ auswählen. Über einen Rechtsklick auf die Verbindung können Sie „Eigenschaften“ und „Freigabe“ anwählen. Dort müssen Sie den Punkt „Anderen Benutzern im Netzwerk gestatten, diese Verbindung des Computers als Internetverbindung zu verwenden“ mit einem Haken versehen. Anschließend können Sie die Geräte Ihrer Wahl mit dem neuen Hotspot verbinden.

3. Ressourcenmonitor

Den Taskmanager von Windows werden wohl die meisten Nutzer kennen. Er gibt auf übersichtliche Art einen ersten Eindruck über die Prozesse des Systems. Hier kann der Nutzer die Leistung des Computers überwachen oder Programme manuell beenden, wenn sie zum Beispiel abgestürzt sind. Was viele User von Windows 7 jedoch nicht wissen: Der Taskmanager hat einen großen Bruder, den Ressourcenmonitor.

Zu erreichen ist der Dienst über den Taskmanager (Strg + Alt + Entfernen): Klicken Sie dort auf den Reiter „Leistung“ und anschließend auf „Ressourcenmonitor“. Eine Alternative ist der Weg über das Suchfeld: Rufen Sie das Startmenü auf und geben Sie dort „resmon“ ein. Die nun erscheinende Funktion ist ein mächtiges Instrument: Lahmt etwa Ihre Internetverbindung, lohnt sich ein Blick auf den Reiter „Netzwerk“. Dort sind alle aktuell laufenden Prozesse aufgelistet. Informationen über gesendete und empfangene Bytes geben zum Beispiel Aufschluss darüber, wie viel Bandbreite gerade benötigt wird. So lassen sich mögliche Ressourcenfresser identifizieren und gegebenenfalls abschalten.

Möchten Sie auf Windows 7 umsteigen? Jetzt zugreifen! 

Ähnlich verhält es sich mit dem Reiter „CPU“. Hier können Sie anhand eines Graphen detailliert einsehen, welches Programm den Prozessor in welchem Maße auslastet. Generell ist der Ressourcenmonitor ein nützliches Analyse-Werkzeug, mit dem sich die Prozesse des eigenen Computers und deren Einfluss auf die Leistung genau studieren lassen.

Quelle:

www.focus.de/

Heimnetzwerk: Diese Repeater vergrößern Ihre WLAN-Reichweite

Freitag, Dezember 12th, 2014

Oft reichen schon zwei Wände zwischen Router und Empfänger, und die Internet-Geschwindigkeit geht massiv in den Keller. Die Konsequenz: Der Kontakt zum Funknetzwerk bricht entweder völlig ab oder die Datenübertragung verläuft nur noch im Schneckentempo.

In größeren Wohnung oder in Häusern lohnt sich daher die Installation eines Repeaters (auch „Range Extender“, „Wiederholer“), der ein zusätzliches Funknetzwerk aufbaut, das die Reichweite vergrößert. Doch welche Geräte kaufen die Deutschen am liebsten? Die Redaktion hat zusammen mit dem Preisvergleichsportal Idealo.de die 20 beliebtesten WLAN-Verstärker für Sie herausgesucht.

Der AVM FRITZ! Repeater 1750E

Einer der teuersten Repeater ist gleichzeitig der beliebteste: Der AVM FRITZ! WLAN Repeater 1750E kostet aktuell circa 80 Euro (Stand: November 2014), funkt dafür aber in zwei Frequenzbändern.

Er arbeitet bei 5 Gigahertz im schnellen ac-Standard mit bis zu 1300 Megabit pro Sekunde sowie bei 2,4 Gigahertz mit bis zu 450 Megabit pro Sekunde (n-Standard) und ist abwärtskompatibel zum a- und b-Standard. Außerdem bietet er Gigabit-LAN und WPA-2.

AVM FRITZ! WLAN Repeater 310

Einstecken, die WPS-Tasten an Router und Repeater drücken – schon gibt es WLAN-Empfang, auch in der hintersten Ecke der Räumlichkeiten. Im Test schob der AVM FRITZ! WLAN Repeater 310 die Daten flott durch: Selbst nach vier durchdrungenen Wänden betrug die Datenrate 30 Megabit pro Sekunde.

Das reicht locker fürs Streamen von HD-Videos übers Netz. Der Clou: Das WLAN des Repeaters macht auf Wunsch nachts eine Sendepause – aber nur, wenn der Router eine Fritz Box ist. Mit etwa 30 Euro (Stand: November 2014) ist der Repeater 310 zudem ein echtes Schnäppchen. Weitere getestete Modelle finden Sie in der Übersicht.

So funktionieren Repeater

Repeater arbeiten als Vermittler zwischen dem Router und Ihren WLAN-Geräten. Außer den Vorteilen bei Tempo und Empfang gibt es keine Unterschiede zum Router-WLAN. Das kleine Kästchen kommt dort in die Steckdose, wo der WLAN-Empfang noch akzeptabel ist.

Der Repeater verbindet sich (per WLAN) mit dem Router, empfängt seine Signale und sendet sie verstärkt weiter. So erweitern Sie Ihr heimisches Netzwerk ohne lästigen Kabelsalat.

WLAN-Repeater einrichten

Repeater und Router sind über eine sichere WPA2-Verschlüsselung verbandelt. So richten Sie sie ein:

Per WPS: Am einfachsten geht es per Knopfdruck (WPS = „WiFi Protected Setup“). Das erspart die Eingabe von Passwörtern.

Per Einrichtungsseite: Die meisten Repeater bieten ein spezielles WLAN zum Einrichten an. Verbinden Sie Ihr Notebook oder Tablet damit und rufen Sie per Internet-Browser die Einrichtungsseite des Repeaters auf.

Wählen Sie darin das WLAN, mit dem sich der Repeater verbinden soll und geben Sie das zugehörige WLAN-Passwort ein. Sobald die Verbindung steht, schaltet sich das Einrichtungs-WLAN ab.

Wie hoch ist der Stromverbrauch?

Ein Repeater verbraucht circa 2 Watt im Ruhemodus und bis zu 15 Watt während der Datenübertragung. Über das Jahr kommen so zwischen 15 und 35 Kilowattstunden (kWh) zusammen – das ergibt Stromkosten von bis zu neun Euro. Der AVM Fritz WLAN Repeater 310 verbraucht beispielsweise 20,4 kWh (5,25 Euro) im Jahr.

Stimmt es, dass Repeater das WLAN-Tempo halbieren?

Ja. Hintergrund: Repeater versorgen stets zwei Geräte mit Datenpaketen – den Router und das Empfangsgerät. Dadurch halbiert sich die Datenübertragungsrate des WLAN. Von den 300 Megabit pro Sekunde, die ein Router mit 802.11n-Standard sendet, bleiben „hinter“ dem Repeater nur noch 150 Megabit pro Sekunde übrig. Dieses Tempo ist aber in der Regel vollkommen ausreichend, denn kaum ein Internetanschluss ist so schnell.

Lassen sich mehrere Repeater verwenden?

Ja. Theoretisch lassen sich sogar bis zu 254 WLAN-Repeater einsetzten, um das Funksignal Ihres Routers zu erweitern. In der Praxis macht der Einsatz von mehr als 20 Repeatern aufgrund von Überschneidungen der WLAN-Reichweiten aber nur wenig Sinn. Wichtig bei der Einrichtung zusätzlicher Geräte: Der neue Repeater muss das Signal des Routers verstärken, nicht das des anderen Repeaters. Andernfalls würde der zweite Repeater das in der Praxis bereits etwas verringerte Übertragungstempo vom ersten Repeater noch weiter verringern. Tipp: Damit das nicht passiert, ziehen Sie bei der Einrichtung eines neuen Geräts vorhandene Repeater vorübergehend aus der Steckdose. So verhindern Sie außerdem, dass Sie bei der Einrichtung versehentlich im Menü eines anderen Repeaters landen.

So platzieren Sie Ihren Router richtig

Der Standort für Ihren Repeater sollte gut gewählt sein, ist er zu weit weg vom Router, empfängt er das WLAN-Signal nicht richtig und kann es dementsprechend auch nicht verstärken. Am besten probieren Sie verschiedene Steckdosen aus und testen, etwa mit einem Tablet oder einem Smartphone, wie gut die WLAN-Abdeckung in verschiedenen Ecken des Hauses ist.

Wie gut der Empfang ist, signalisiert die LED-Leiste am Repeater: Je mehr LEDs leuchten, desto besser die Funkverbindung zwischen Router und Repeater. Mindestens zwei Lämpchen sollten leuchten. Für einen bestmöglichen Effekt achten Sie zudem darauf, dass in der Nähe der Steckdose keine Störquellen wie Mikrowellen, Elektrogeräte mit großem Metallgehäuse oder Heizkörper vorhanden sind.

WLAN-Router als Repeater benutzen – so klappt es

Viele Router-Hersteller bieten inzwischen Repeater an – leider harmonieren einige dieser Geräte nicht mit den WLAN-Routern anderer Hersteller. Die Alternative: Stellen Sie einfach einen etwas älteren WLAN-Router desselben Herstellers auf Repeater-Betrieb um.

Das ist oft günstiger als der Kauf eines neuen Repeaters. Besonders geeignet sind dafür die Fritz-Box-Modelle mit WLAN sowie die baugleichen 1&1-Surf&Phone-Boxen. „Computer Bild“ zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie aus einem zweiten Router einen Repeater machen.

Der große DSL-Speedtest

Ist alles eingerichtet, ist die alles entscheidende Frage: Wie schnell bin ich denn nun wirklich im Netz unterwegs? Antworten liefert der „Computer Bild“-Speedtest. Leistungsfähige Messmethoden sorgen dabei für zuverlässige Messwerte, die Sie jederzeit in Ihrem persönlichen Profil aufrufen können. Starten Sie den Speedtest jetzt!

Lassen Sie Ihre LAN-Verbindungen über die Stromleitungen laufen

Samstag, September 20th, 2014

In den meisten Haushalten in Deutschland gibt es mittlerweile mehr als ein internetfähiges Gerät. Oft hat man noch einen Desktoprechner einen oder zwei Laptops und mehrere Smartphones je nach Größe der Familie. In vielen Fällen ist ein Router alleine damit überfordert, alle Räume der Wohnung oder des Hauses mit einem stabilen Netz zu versorgen. Nun hat man die Möglichkeit, das vorhandene WLAN-Netz mit einem oder zwei Repeatern zu erweitern, allerdings wird es immer so bleiben, dass eine WLAN Verbindung immer etwas weniger stabil ist. Für manche Anwendungen wie zum Beispiel große Downloads oder Online-Spiele ist es immer besser, eine stabile LAN-Verbindung zu haben. Außer in hochwertigen Neubauten sind für gewöhnlich in Wohnungen und Häusern keine Netzwerkkabel verlegt, so dass dies nachträglich eingebaut werden müsste. Für viele ist es ein zu großer Aufwand, das ganze Haus neu zu verkabeln. Die Lösung für dieses Problem ist das so genannte d-LAN, eine Technologie, die eine LAN-Verbindung über die vorhandenen Stromleitungen herstellt. Dafür gibt es auf dem Markt Adapter, die man einfach in die Steckdose steckt und so das Haus vernetzt. Wichtig dabei ist, dass man möglichst die Adapter direkt in eine Wandsteckdose steckt, der Betrieb in einer Mehrfachsteckdose kann Störungen verursachen. Als zusätzliches Feature gibt es auch d-LAN-Adapter, die gleichzeitig als WLAN-Hotspot fungieren. Damit hat man auch im ganzen Haus Empfang mit einem Smartphone, ipad oder Notebook, was natürlich extrem praktisch ist. Ein zusätzlicher großer Vorteil ist neben der Einsparung der Verkabelung, dass über eine LAN Verbindung wesentlich schneller Daten innerhalb des Netzes transportiert werden können. Wenn Sie zum Beispiel eine Netzwerkfestplatte haben und darüber Filme oder Musik streamen, haben sie eine spürbare besseren Datenstrom. Laut Anleitung ist die Einrichtung der d-LAN-Adapter relativ simpel, allerdings hatte ich Probleme, mein Kabelmodem damit zu verbinden. Ein Computerexperte, der mir empfohlen wurde und hier bei uns einen PC-Service anbietet, konnte mir das ausführlich erklären. Wenn man so wie ich nur ein Kabelmodem hat, kann darauf auch nur ein Computer gleichzeitig ins Netz. Aus diesem Grunde brauchte ich noch einen Router, der das Signal des Kabelmodems sozusagen aufteilt. Der Computerservice baute mir dann die Konfiguration zusammen. Das Kabel vom Kabelmodem wurde in den WAN-Port des Routers gesteckt und von einem der Ports für dein Kabel in den ersten d-LAN Adapter. Damit das Ganze funktioniert, muss man, nachdem man alles verkabelt hat, alles ausschalten und zuerst das Kabelmodem neu starten, dann den Router und dann nacheinander die Adapter. Mit dieser Konfiguration hat es auch auf Anhieb geklappt und wir haben im ganzen Haus ein stabiles Netzwerk. Ich kann die Alternative mit d-LAN nur jedem empfehlen.

S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine: Leben im Schutz des Mittelwerts

Dienstag, April 15th, 2014

Versicherungen sind der Anfang: Wer sein Fahrverhalten überwachen lässt, kann in Großbritannien Prämien senken. Die Digitalisierung vieler Lebensbereiche ermöglicht exakte Messungen des Verhaltens. Das erhöht den Druck auf alle, die vom erwünschten Lebensstil abweichen.

Der famose englische Begriff „educated guess“ lässt sich etwas verbogen übersetzen mit „begründete Vermutung“. Diese Form des Vermutens ist eine wichtige Grundlage der Wirtschaft. Klassische Werbung etwa basiert auf einer Vielzahl von Annahmen. Wie viele Leute einen Werbespot im Fernsehen wirklich sehen, ist kaum messbar, man behilft man sich mit rechnerischen Annäherungen. Ebenso verhält es sich mit Anzeigen in gedruckten Medien. Wer kann schon sagen, wie viele Leser die Anzeige auf Seite 67 unten tatsächlich betrachtet haben? Oder ob – wie marktrelevante Analysen sagen – wirklich und wahrhaftig jedes einzelne verkaufte „Focus“-Magazin von mehr als neun Leuten gelesen wird. Im Durchschnitt. (mehr …)

Neue Internet-Austauschknoten in den USA: Heimspiel für die NSA

Montag, Oktober 21st, 2013

Europas Internet-Exchanges liefern sich derzeit ein Wettrennen um den Aufbau neuer Internet-Austauschpunkte in den USA. Der Londoner Internetknoten LINX hat die Nase vorn. Seine US-Tochter LinxNova wird laut LINX-Manager Malcolm Hutty noch in diesem Quartal den Betrieb an Standorten in Washington DC/Virginia starten. Der Frankfurter De-CIX visiert laut einer Ankündigung seines Betreibers eco zunächst die Metropole New York an. Lediglich der Amsterdamer AMS-IX musste sich bislang einer harten öffentlichen Debatte der Frage stellen, warum er dem US-Geheimdienst NSA ein Heimspiel bescheren will. (mehr …)

Fraunhofer: Forscher übertragen 100 GBit/s per Richtfunk

Samstag, Oktober 19th, 2013

 

Bei einem Weltrekordversuch haben Forscher in Deutschland Richtfunk und Glasfaserkabel verbunden. Die Technologie soll auch in Wohnungen eingesetzt werden können.

In einem Rekordversuch haben Wissenschaftler Daten mit einer Übertragungsrate von 100 GBit/s übertragen. Das berichtet das Team in der aktuellen Ausgabe des Magazins Nature Photonics. Die Daten wurden bei einer Frequenz von 237,5 GHz über eine Entfernung von 20 Metern im Labor übermittelt. (mehr …)

Kommentar: DSL-Sperre – Liebe Telekom, das sehe ich nicht ein!

Samstag, Mai 4th, 2013

Die Telekom will ihren Kunden das Internetnutzungsverhalten diktieren. Wie bitte? Ich darf nur noch 30 Minuten am Tag spielen und maximal 400 Fotos hochladen? Nicht mit mir!

Die Telekom drosselt ihre DSL-Anschlüsse – vermutlich 2016 soll es losgehen. Wenn ich die 75 GB erreicht habe, krieche ich den Rest des Monats dann im Schneckentempo durch das Internet. Fünfundsiebzig Gigabyte!! Was soll die Aufregung? Das reicht doch locker, argumentieren die Befürworter. In ihren Reihen befinden sich vielleicht keine Lovefilm-Abonnenten (Stichwort: HD-Streaming), keine Zocker (ein Steam-Spiel wiegt nicht selten 8 GB) und keine Rdio -Nutzer. Und erst recht scheinen unter den Befürwortern keine Familien mit jugendlichen Kindern zu sein, welche gerne mehrere der genannten Dienste gleichzeitig nutzen während sie skypen.
Doch, schreien die Befürworter! Die Telekom hat es sogar ausgerechnet: „Neben dem Surfen im Netz und dem Bearbeiten von Mails ist dieses Volumen beispielsweise ausreichend für zehn Filme in normaler Auflösung plus drei HD-Filme, plus 60 Stunden Internetradio, plus 400 Fotos und 16 Stunden Online-Gaming.“, steht in der Pressemitteilung zur DSL-Kastrierung.

Wie bitte? Ich bin Hobby-Fotograf und habe einen Flickr-Premium-Account. Den habe ich mir gekauft, um unbegrenzt Fotos hochladen zu dürfen. Mit der Telekom soll jetzt trotzdem bei 400 Schluss sein? Außerdem: Als leidenschaftlicher PC-Spieler kann ich über eine halbe Stunde Gaming am Tag nur lachen. Und dass ich trotz Streaming-Flatrate bei Lovefilm meine Heimkino-Abende auf drei pro Monat begrenzen soll, sehe ich nicht ein. (mehr …)