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Erneuter Rückruf: Lenovo tauscht Akkus von ThinkPad- und Edge-Notebooks

Dienstag, April 28th, 2015

Einige zwischen Februar 2010 und Juni 2012 ausgelieferte Akkus von Lenovo-Notebooks der ThinkPad-Reihen L,T, W und X sowie der Edge-Reihe können überhitzen und im schlimmsten Fall einen Brand verursachen. Lenovo tauscht sie kostenlos aus.

Lenovo ruft in Zusammenarbeit mit der US-Verbraucherschutzbehörde CPSC erneut die Akkus verschiedener Notebooks der ThinkPad- sowie Edge-Reihe zurück. Lenovo weitet damit den bereits im März durchgeführten Rückruf weiter aus.

Die Akkus wurden entweder direkt mit dem Gerät oder als Austauschakku verkauft; betroffen sind die ThinkPad-Modelle L412, L420/421, L512, L520, T410, T420, T510, T520, W510, W520, X200, X201, X200S, X201S, X220, X220T, X100E, X120E, X121E, X130E und X131E sowie die Edge-Modelle Edge 11, Edge 13, Edge 14, Edge 15, Edge 120, Edge 125, Edge 320, Edge 325, Edge 420, Edge 425, Edge 430, Edge 520, Edge 525 und Edge 530.

Der Rückruf betrifft laut CPSC insgesamt 148.800 Akkus in den USA sowie 17.700 in Kanada. Lenovo liegen demnach vier Berichte vor, bei denen überhitzte Akkus zu Schäden am Notebook führten. In einem der Fälle kam es zu Hautrötungen sowie Brandflecken auf der Kleidung. Genannt werden auch die betroffenen Produktnummern der Akkus: 42T4695, 42T4711, 42T4740, 42T4798, 42T4804, 42T4812, 42T4816, 42T4822, 42T4826, 42T4828, 42T4834, 42T4840, 42T4862, 42T4868, 42T4874, 42T4880, 42T4890, 42T4944, 42T4948, 42T4954, 42T4958, 45N1022 und 45N1050.

Da die Möglichkeit besteht, dass solche Akkus auch in Deutschland gelandet sind, ist eine kurze Kontrolle ratsam. Für den Fall, dass ein Akku betroffen ist, empfiehlt Lenovo bis zum Austausch, den Akku bei ausgeschaltetem System zu entfernen und das Notebook nur über Netzteil und Netzkabel mit Strom zu versorgen. Lenovo hält auf der Rückruf-Seite ein Windows-Tool zum Untersuchen des eingesetzten Akkus und gegebenenfalls zum Anfordern eines Austauschakkus bereit. (Martin Beck) / (jow)

 

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Notebooks für weniger als 400 Euro – Finger weg von Billig-Notebooks

Dienstag, April 15th, 2014
Langsam, sperrig, schlecht verarbeitet: Viele Notebooks für 400 Euro taugen kaum als mobiles Arbeitsgerät. Nur wer seine Erwartungen deutlich nach unten schraubt, wird glücklich. Experten erklären, wo die gravierendsten Nachteile liegen.
Auf dem Notebook-Markt werben Hersteller vor allem mit kleinen und leichten Geräten, die noch dazu mit Leistung überzeugen. Doch diese Notebooks kosten oft zwischen 700 und 1000 Euro. So viel möchte nicht jeder für ein neues Gerät ausgeben, zumahl es auch günstigere Angebote gibt. „Viele wollen heute einen Rechner, aber nicht Hunderte Euro ausgeben“, sagt Hans Stahl, Direktor am Institut für Informatik der Fachhochschule Köln. Aber was taugt ein einfaches Notebook für wenig Geld?

Praktisch alle namhaften Anbieter wie Samsung, Acer oder Toshiba haben Modelle um die 400 Euro im Angebot, sagt Andreas Streim vom IT-Branchenverband Bitkom in Berlin. „Die Geräte werden gemeinhin als Einsteigergeräte bezeichnet.“ Mit Notebooks in dieser Preisklasse lassen sich die meisten einfachen Arbeiten am Computer gut erledigen. Besondere Qualität dürfen Käufer dieser Geräte aber nicht erwarten. (mehr …)

IHS: Notebooks mit Touchscreen sind stark im Kommen

Montag, Juni 10th, 2013

Angesichts fallender Preise gehen die Marktforscher von IHS davon aus, dass bis zum Jahr 2016 knapp ein Viertel aller Notebooks über einen Touchscreen verfügen. Weltweit sollen dann 78 Millionen solcher Geräte ausgeliefert werden. Zum Vergleich: 2012 waren es noch 4,6 Millionen, im laufenden Jahr soll ihre Zahl auf 24 Millionen steigen.

 

Als Hauptgrund für die zunehmende Verbreitung nennt IHS die fallenden Touchscreen-Preise. Diese sollen im laufenden Jahr mit 35 Dollar für 14-Zoll-Modelle im Schnitt nur halb so hoch liegen wie noch 2012, wo Gerätehersteller pro Display 60 bis 70 Dollar zahlen mussten. “Der Preis von 35 Dollar wird zur breiten Marktakzeptanz beitragen, da er die Fertigung günstigerer Touchscreen-Notebooks ermöglicht”, so die IHS-Analysten. (mehr …)