Archive for the ‘ Apple ’ Category

Codename „Argus“

Samstag, Februar 4th, 2017

Kommt Apples nächstes großes Ding aus Deutschland? Gerüchten zufolge arbeitet der iPhone-Hersteller an einer Augmented-Reality-Brille – gemeinsam mit Zeiss.

 

Das nächste heiße Ding in der Technologiebranche könnte aus dem schwäbischen Örtchen Aalen kommen. In der 70 000-Einwohner-Stadt an der Grenze von Bayern und Baden-Württemberg hat die Carl Zeiss AG ein kleines Team mit einem großen Ziel zusammengestellt: Sie wollen die erste massentaugliche Datenbrille der Welt entwickeln, das Projekt trägt den Codenamen „Argus“. Von außen soll sie aussehen wie eine ganz normale Sehhilfe. Aber ihr Innenleben soll alles übertreffen, was bisher im Silicon Valley oder in China hergestellt wird.

Ein deutsches Unternehmen der Spitzentechnologie und Apple – es hat durchaus Tradition, dass die Kalifornier sich die Besten holen, wenn sie an einer neuen Idee werkeln. Insofern erscheinen die Gerüchte nicht völlig aus der Luft gegriffen, dass der US-Konzern und das deutsche Optik-Unternehmen eine Brille für Augmented Reality (AR), also erweiterte Realität, entwickeln. Zumal da bekannt ist, dass Apple intensiv an AR forscht. Weder Apple noch Zeiss bestätigten die Information des gut vernetzten Bloggers Robert Scoble. Sie dementierten aber auch nicht.

Was Zeiss bestätigt: Es gibt ein firmeninternes Start-up namens Smart Optics. Das 15-Mann-Team in Aalen arbeitet an einer Weiterentwicklung einer AR-Brille nach dem Vorbild von Googles Modell Glass. AR-Datenbrillen dieser Art haben in ihrem Gestell einen Mini-Computer und Mini-Projektor, der Zeichen auf eine Fläche im Brillenglas schreiben kann. So kann der Träger der Brille zum Beispiel kurze Texte lesen, ohne dass er dafür ein weiteres Gerät in die Hand nehmen muss.

Viele große Tech-Konzerne forschen an erweiterter und virtueller Realität

Seit 2014 tüfteln die Zeiss-Nerds an dieser Brille, anfangs war ihre Arbeit streng geheim. Erst seit 2016 dürfen sie über ihr Projekt sprechen. Ein Prototyp, vorgestellt Anfang 2016, erregte in der Branche ziemliches Aufsehen. Mittlerweile ist Zeiss soweit, dass sie auch Gläser mit Korrektur von Sehschwächen für AR-Brillen fertigen können oder welche mit Sonnenschutz.

Im Februar zeigte Zeiss auf dem Mobile World Congress in Barcelona bereits eine Virtual-Reality-Brille.

(Foto: REUTERS)

Erweiterte und virtuelle Realität – kaum eine große Firma aus der Technologiebranche, die sich nicht sehr intensiv damit beschäftigt.

Facebook überraschte vor einem knappen Jahr, als der Chef Mark Zuckerberg auf dem Mobile World Congress bei der Samsung-Produktvorstellung auftauchte und eine Kooperation in Sachen Virtuelle Realität mit dem Smartphone-Hersteller ankündigte. Der Internet-Konzern Google hatte schon Jahre davor großes Aufsehen mit der Brille Glass erregt.

Microsofts Brillenprojekt Hololens gibt es bisher erst als teure Entwicklerversion

Doch es erwies sich als schwierige Aufgabe, die nötige Technik auf kleinstem Raum unterzubringen. Zudem aber – viel entscheidender noch – schlug dem Gerät in der Öffentlichkeit unverhohlene Ablehnung entgegen. Wer die Brille trug, wurde als „Glasshole“ beschimpft – in Anlehnung an asshole. Besonders die Videofunktion beunruhigte viele. Google forscht weiter an dem Projekt – aber bis auf weiteres hinter verschlossenen Türen.

Auch Microsofts mit viel Vorschusslorbeeren bedachtes Brillenprojekt Hololens ist noch nicht bei den Konsumenten angekommen. Nur Entwickler können die Brille für 3300 Euro kaufen. Auch Hololens ist eine Augmented-Reality-Brille. In das Bild der realen Umgebung werden zusätzliche Objekte oder Informationen eingeblendet. Da erwacht dann plötzlich das Dinosaurier-Gerippe im Naturkunde-Museum zum Leben und trampelt lebensgroß neben den Besuchern her.

Apple verdonnert seine Partner zu Stillschweigen

Der japanische Konzern Epson, bekannt unter anderem für Drucker, hat dagegen schon AR-Brillen auf dem Markt. Sie werden im professionellen Umfeld eingesetzt, zum Beispiel um Monteuren über das Internet Hilfe geben zu können, oder damit diese die Hände frei haben, aber trotzdem Informationen etwa bei einer Reparatur erhalten. Viel Wirbel gab es im vergangenen Jahr auch um die Projekte mit Virtual-Reality-Brillen vor allem für Spiele. Sony, HTC und Oculus sind auf diesem Gebiet die wichtigsten Hersteller.

Ob Apple Kontakt zu Zeiss hat, ob tatsächlich, wie der US-Blogger Scoble vermutet, noch in diesem Jahr eine Apple-Brille mit Zeiss-Technik auf den Markt kommt, muss im Moment Spekulation bleiben. Die Kalifornier sind in der Branche dafür bekannt, die Kooperationspartner zu absolutem Stillschweigen zu verdonnern. Ansonsten drohen hohe Vertragsstrafen. Ein Zeiss-Sprecher bestätigt immerhin, dass derzeit Gespräche mit Firmen aus der Elektronikbranche laufen.

Es erscheint sinnvoll, dass Zeiss seine AR-Brille für die Massen nicht alleine auf den Markt bringen wird. Sie werden sich vernünftigerweise auf die optische Expertise beschränken und starke Partner suchen, die Dinge wie ein Betriebssystem, aber auch Vertriebserfahrung einbringen. Das kann, muss aber auch nicht Apple sein.

 

Die Homepage besuchen:

www.sueddeutsche.de/digital

Tablet: Apple soll ein kleines iPad Pro planen

Samstag, März 5th, 2016

Das nächste iPad soll nicht iPad Air 3 heißen, sondern wie das größte iPad die Bezeichnung Pro im Namen tragen. Die Hardwareausstattung der beiden Geräte soll nahezu identisch sein. Auch eine Stifteingabe mit dem Apple Pencil soll möglich sein.

Das neue iPad soll laut einem Bericht der Website 9to5Mac ein neues Namenschema bekommen. Apple will demnach das Nummernschema aufgeben und das 9,7 Zoll große Gerät stattdessen nur iPad Pro nennen. Das könnte für Kunden verwirrend sein.

Das kleinere iPad Pro solle genauso gut ausgerüstet sein wie das 12,9 Zoll große Pro, berichtet 9to5Mac. Auch hier soll ein A9X-SoC eingebaut sein. Der Speicher soll bis zu 128 GByte groß sein. Auch die Displaytechnik soll das kleine Pro vom großen Vorbild erben. So soll es sich ebenfalls mit dem Stift Apple Pencil bedienen lassen.

Dem Bericht zufolge soll auch der Smart Connector zum Anschluss von Peripherie beim kleinen Pro integriert sein. Darüber kann eine Tastatur-Schutzhülle-Kombination angeschlossen werden, die Apple angeblich auch anbieten will, obwohl diese dann wesentlich kleiner ausfallen müsste.

Vermutlich wird Apple das Produktsortiment mit Erscheinen des neuen Tablets ausdünnen und das immer noch erhältliche iPad Air der ersten Generation nicht mehr anbieten. Das iPad Air 2 dürfte es weiterhin geben.

Das kleine iPad Pro wird Gerüchten zufolge Mitte März 2016 zusammen mit dem 4 Zoll großen iPhone 5se vorgestellt.  (ad)

Quelle:

www.golem.de/news/tablet-apple-soll-ein-kleines-ipad-pro-planen-1602-119409.html

iTunes: Kein Einloggen mit Windows XP

Samstag, Mai 2nd, 2015

Die Verbindungsaufnahme bei der iTunes-Anmeldung endet in einer Fehlermeldung.

 

XP-Nutzer können sich plötzlich nicht mehr mit ihrem iTunes-Account anmelden – die Verbindung schlägt fehl. Bereits gekaufte Inhalte stehen dadurch unter Umständen nicht mehr zur Verfügung.

Unter Windows XP ist derzeit keine Verbindungsaufnahme zum iTunes-Account mehr möglich, wie Leser berichten. Das Anmelden beim iTunes Store wird mit verschiedenen Fehlermeldungen quittiert, darunter der Fehler 0x80090326, Fehler -50 oder schlicht ein „unbekannter Fehler“. Das Problem betrifft iTunes bis hin zur aktuellen Version 12.1.2, die Apple nach wie vor auch für Windows XP SP3 anbietet und scheint bei den meisten Nutzern bereits seit ein bis zwei Tagen kontinuierlich zu bestehen.

Möglicherweise ist iTunes unter Windows XP – das von Microsoft keinen Support mehr erhält – aktuell nicht in der Lage, eine sichere Verbindung zum iTunes Store herzustellen. Der Versuch schlägt fehl. Apple hat sich zu dem Problem bislang nicht geäußert. Abhilfe scheint es vorerst nicht zu geben außer auf eine andere Betriebssystemversion oder ein anderes Betriebssystem zu setzen.

Der Anmeldefehler verhindert nicht nur den Einkauf neuer Inhalte im iTunes Store, sondern kann auch Probleme beim Zugriff auf bereits erworbene Dateien wie Spielfilme oder TV-Serien bereiten: Nutzer, die einen Staffelpass für eine Serie erworben haben, sind beispielsweise nicht mehr in der Lage, neue Folgen zu beziehen, sobald iTunes die Accountdaten abfragt. Auch ist eine Autorisierung des PCs für iTunes nicht mehr möglich, das Abspielen von DRM-geschützten Inhalten schlägt in diesem Fall generell fehl.

Apple unterstützt Windows XP bei iTunes noch offiziell – Mac-Nutzer müssen hingegen längst jüngere Versionen des Betriebssystems für die Medien-Software nutzen, Voraussetzung ist mindestens OS X 10.7.5 Lion. (lbe)

 

Artikel-Quelle:

www.heise.de/newsticker

Bericht: Entwicklung von iOS 7 verzögert sich

Mittwoch, April 16th, 2014

Apple benötigt für die Entwicklung von iOS 7 angeblich mehr Zeit als bisher geplant. Das berichtet zumindest John Gruber in seinem Blog Daring Fireball. Demnach hat Apple mehrere Entwickler von Mac OS X 10.9 abgezogen und dem für iOS 7 zuständigen Team zugeordnet.

 

Das deutet möglicherweise darauf hin, dass Apple die neueste Version seines Mobilbetriebssystems auf seiner üblicherweise Anfang Juni stattfindenden Entwicklerkonferenz vorstellen will. Das Unternehmen nutzt die Worldwide Developer Conference regelmäßig, um Entwicklern Vorabversionen seiner neuesten Software zur Verfügung zu stellen. (mehr …)

Neue Richtlinien: Kinder-Apps müssen neue Apple-Vorgaben erfüllen

Dienstag, April 15th, 2014

Apple hat seine Richtlinien für den App Store überarbeitet. Apps, die sich an Kinder richten, müssen jetzt durch und durch kindertauglich sein.

Apple bestimme jetzt sogar, welche Werbung Kindern angezeigt werden dürfe. Werbung, die auf Nutzerverhalten in der App basiere, ist bei Kindern nicht erlaubt. Auch sonst dürfe nur kindgerechte Werbung in einer Kinderapp laufen. Dazu sollen Kinder-Apps jetzt speziell für bestimmte Altersgruppen gedacht sein, beispielsweise „Von 6-8 Jahren“. (mehr …)

Neue Funktion : iTunes Radio spielt alle 15 Minuten Werbung ab

Donnerstag, Oktober 3rd, 2013

Zusammen mit dem neuen iPhone und iOS 7 startet Apple noch einen zusätzlichen Dienst – iTunes Radio.

Die meisten Verträge mit den Werbepartner sind anscheinend unterschrieben, so kommen immer mehr Details zum neuen Apple Musik-Dienst. Das Blog Adage will aus gut informierten Kreisen erfahren haben, dass Apple für den Start im Herbst nur einen Partner aus pro Branche ausgesucht habe und Werbung dafür bis mindestens Anfang 2014 exklusiv aussende. Mit dabei seien McDonald’s, Nissan, Pepsi und Procter & Gamble. Dazu sind einige neue technische Details bekannt geworden. Die Werbung bei iTunes Radio basiert auf dem mobilen Netzwerk iAd, das Apple bereits 2010 gestartet hat.

Den Berichten von Adage zufolge werde es drei Arten von Werbung geben: Audio- und Video-Anzeigen, die den Music-Stream unterbrechen. Diese Art der Werbung solle maximal viermal die Stunde eingeblendet werden. Dazu soll es noch klassische Werbebanner geben und interaktive Video-Einblendungen über den ganzen Bildschirm. Die Vollbildwerbung käme dann maximal einmal pro Stunde, so das Blog weiter und spiele dann ab, wenn der Nutzer definitiv auf den Bildschirm sehe, beispielsweise kurz nach  Betätigung des Abspiel-Knopfes. (mehr …)

Gefährliche Nachbauten: Apple nimmt USB-Netzteile auch in Deutschland zurück

Sonntag, September 15th, 2013

Apple hat auch in Deutschland ein Rückgabeprogramm für USB-Netzteile für iPhones, iPads und iPod Touch gestartet, die von Drittherstellern gefertigt wurden. Der Kunde bekommt dabei einen deutlichen Rabatt auf ein Originalnetzteil von Apple.

Nach gehäuften Berichten über gefährliche Stromstöße mit teilweise heftigen Verletzungen und angeblich sogar Todesfällen aufgrund der Verwendung nachgeahmter USB-Netzteile für Apple-Geräte hat der Hersteller reagiert und sammelt diese Netzteile von Kunden ein, die daraufhin ein Originalnetzteil günstiger erhalten. (mehr …)

„Brief hat Lage entschärft“ – China zollt Apple für Entschuldigung Respekt

Mittwoch, Mai 15th, 2013
Ein ungewöhnlicher Schritt: Apple hat sich bei den Kunden in China wegen der als unfair kritisierten Garantieleistungen entschuldigt und Änderungen angekündigt. Die chinesischen Medien zeigten sich zufrieden und nutzten die Vorlage für einen Seitenhieb gegen andere US-Firmen.
In einem auf der chinesischen Internetseite des Technologie-Konzerns veröffentlichten Brief von Firmenchef Tim Cook hieß es, die Gewährleistungsansprüche würden überarbeitet. „Wegen mangelhafter Kommunikation nach außen empfinden einige Apples Haltung hinsichtlich des Kunden-Feedbacks als arrogant, nachlässig und gleichgültig.“ Und: „Wir entschuldigen uns aufrichtig“, schrieb Cook nun auf der chinesischen Firmen-Website.

Der iPhone- und iPad-Konzern steht seit zwei Wochen vor allem bei den staatlich kontrollierten Medien in China heftig in der Kritik. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, dass er Kunden in der Volksrepublik schlechtere Garantieleistungen bietet als Verbrauchern in anderen Ländern. (mehr …)